Freitag, 31. Januar 2014
LSV-Mitarbeiter Roman Wagner als Volunteer bei den Olympischen Winterspielen in Sochi dabei
Einmal als freiwilliger Helfer, als sogenannter Volunteer, bei Olympischen Spielen dabei zu sein, ist für viele Sportler ein Traum. Die ganz spezielle Atmosphäre dieses Mega-Events zu genießen und Sportlerinnen, Sportler, Trainer und Fans aus aller Herren Länder zu treffen, ist ein einzigartiges Erlebnis. Für den in Kasachstan geborenen LSV-Mitarbeiter Roman Wagner, im Landessportverband Schleswig-Holstein (LSV) im Programm „Integration durch Sport“ tätig, wird dieser Traum im Februar 2014 wahr.
Wagners Bewerbung wurde unterstützt vom Landessportverband Schleswig-Holstein und vom DOSB-Programm „Integration durch Sport“. Roman Wagner ist neben Valentin Gepper aus Neustadt der einzige Volunteer aus Schleswig-Holstein. Wagner sagt: „Ich bin stolz, in Sochi dabei sein zu können und freue mich, dass ich mich durch das anspruchsvolle Auswahlverfahren „durchkämpfen“ konnte. Es werden viele unterschiedliche Kompetenzen von den Kandidaten erwartet, z.B. Kenntnisse der olympischen Geschichte, Erfahrung im Sport und der Organisation von Veranstaltungen, Sprachkenntnisse in Russisch und Englisch, eine offene und aufgeschlossene Art und die Anerkennung der olympischen Werte wie etwa Respekt und Toleranz.“ Das gesamte deutsche Volunteer-Team besteht aus rund 60 freiwilligen Helferinnen und Helfern und gehört damit zu den größten „Länderteams“ bei den Olympischen Spielen.
Für LSV-Präsident Hans-Jakob Tiessen ist Roman Wagners Einsatz in Sochi „gelebte Integration durch Sport“. „Der Landessportverband ist stolz auf seinen in Wahlstedt lebenden Mitarbeiter, der als Deutscher mit eigenem Migrationshintergrund eindrucksvoll vor Ort in Sochi die starke verbindende Kraft des Sports erleben darf. Wir wünschen ihm eine unvergessliche Zeit mit vielen spannenden Ereignissen, Begegnungen und zahlreichen bleibenden Erinnerungen“, so Tiessen.
Roman Wagner wird bei den Olympischen Spielen am Ski- und Biathlon-Komplex "Laura" eingesetzt werden. Seine Aufgabe wird es sein, Sportlerinnen und Sportlern, Mannschaften und Zuschauern zu helfen, ihre Sportstätten möglichst schnell und problemlos zu erreichen.
„Ich bin sehr gespannt und voller Vorfreude, dass ich mir einen Traum erfüllen kann“, sagt Wagner, der selbst mehrfacher nationaler Biathlonmeister in Kasachstan in den 1980er-Jahren war, und sich besonders auf den Einsatz für „seine“ Sportart freut. Besonders schön wäre es, wenn ich bei der Eröffnungs- oder der Abschlussfeier mit von der Partie sein könnte.“
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